Dein erster Kite

Dein erster Kite-Supremesurf

Du bist nach Deinem Einsteigerkurs richtig angefixt und willst jetzt öfter mal mit eigenem Material auf’s Wasser? Dann wird es Zeit, sich dem Einmaleins des Kite Equipments zu widmen – schließlich soll Dein erstes Kite Set-up kein Murks sein, oder?

Grundsätzlich haben wir für Einsteiger zwei Favoriten, die wir blind empfehlen können: den North Reach und den Duotone Evo.

 

Was zeichnet einen Anfängerkite aus?

 

Einsteigerfreundliche Kites sind Allround Kites. Das heißt, Sie haben ein breites Einsatzgebiet haben. des Weiteren sind sie leicht zu relaunchen mithilfe einer Backline. Die insgesamt mittleren bis geringe Barkräfte verhelfen Dir zu einem insgesamt sicheren und intuitiven Gefühl auf dem Wasser. Du hast so nicht das Gefühl beim Feedback von einem Lenkimpuls immer direkt aus den Socken zu kippen. ;) Durch das große Windfenster, kannst Du auch easy Höhe laufen.

 

Empfehlung 1: Duotone Evo

 

  • Kraftvoller Lift und lange Hangtime, also der Schirm springt sich leicht und hoch
  • „sheet and go“: einfacher Wasserstart durch das Heranziehen der Bar möglich. Der Kite entwickelt sofort Power/Zug
  • Tripple Rippstopp: Das Flugtuch besteht aus verschiedenen Stoffen und aufgenähten Logos. Das sieht hochwertig aus und wirkt sich positiv auf die Haltbarkeit des Kites aus. Nachteil: Reparaturen sind keine Kleinigkeit
  • kleine Tipps: Dadurch hast Du konstanten Zug und geringen Querversatz in Loops. Im Vergleich zum North Reach dreht der Evo etwas langsamer
  • flacher Shape, dadurch geringe Aspect Ratio Aspect Ration – Verhältnis von ausgelegter Fläche zu projezierter Fläche
  • der Freeride-Kite ist ideal für Sprünge

 

 

Empfehlung 2: North Reach

 

  • geringe Barkräfte – typisch für die meisten North Kites
  • Double Rippstopp: Der North Reach ist dadurch minimal leichter als der Duotone Evo. Die Logos sind zudem aufgedruckt, nicht vernäht. Der Kite lässt sich daher leichter reparieren.
  • „Dessert Island Kite“: Dieser Kite ist für alle Einsatzgebiete geeignet. Am besten performt er unserer Meinung nach im Freeriden und darüber hinaus ganz passabel in der Welle und beim Foilen
  • Durch breitere Tipps dreht er schnell und hat einen höheren Querversatz in Loops
  • Benutzerfreundlich: Der Shape bringt eine große Windrange mit sich gekrönt von geringem Bardruck. Das Ergebnis: Ein intuitives Gefühl auf dem Wasser
  • Im Vergleich zum Evo ist der North Reach schneller und steigt besser auf Wenn wir über den Shape sprechen, ist die etwas höhere AR (Aspect Ration – Verhältnis von ausgelegter Fläche zu projizierter Fläche) des North Reach der größte Unterschied.

 

Was das bedeutet: Im Endeffekt kann der Evo mehr Lift und Hangtime entwickeln. Der North Reach dreht dafür etwas schneller, zieht weniger in Loops und driftet gut in der Welle mit.

 

Unser Fazit zum North Reach und Duotone Evo

 

Wenn Du hoch springen willst oder Tricks liebst, die viel Hangtime voraussetzen,  ist der Evo Deine Weapon of Choice.

Mit dem North Reach holst Du Dir dagegen einen „Desert Island Kite“ ins Haus – einen für alles. Er performt in allen Einsatzgebieten okay, so dass Dich nichts schocken können wird.

 

Du bist Dir noch unsicher? In unserem großen Testpool findet sich auch ein North Reach oder Duotone Evo zum testen für Dich. :)