Windsurfboards

Alles, was Du zum Windsurfen wissen musst

Mit ordentlich Wind im Segel übers Wasser gleiten - was besseres gibt es nicht. Bereits seit den 1980er Jahren gibt es Windsurfen. Wir erzählen Dir hier alles, was Du übers Windsurfen wissen musst.

Windsurfen lernen

Ab einer Windstärke von etwa 15 Knoten kann man Windsurfen gehen. Die Größe des Segels wird entsprechend an den Wind angepasst. Wenig Wind - großes Segel. Viel Wind - kleines Segel. Für einen guten Surf ist es darüber hinaus wichtig, dass Du körperlich fit bist, denn Surfen ist richtig anstrengend.

Optimale Voraussetzungen zum Surfen lernen bietet unsere Surfschule mit VDWS-zertifizierten Lehrern, super Material und den besten Einsteigerspots auf Bodden und unserer geliebten Ostsee.

Surf Basics

Bevor Du dich aufs Brett schwingst, geben wir Dir hier eine kleine Übersicht der wichtigsten Surfbegriffe an die Hand.

Ablandiger Wind / Offshore Wind - Windrichtung vom Land hin zum Meer

Auflandiger Wind / Onshore Wind - Windrichtung vom Meer hin zu Land

Backbord - Linke Seite in Fahrtrichtung

Bug - Vorderer Teil des Surfboards

Gabelbaum - Haltegriff, über den sich das Segel steuern lässt

Halse - Richtungsänderung, indem der Wind im Rücken steht und das Heck dreht

Heck - Hinterer Teil des Surfboards

Knoten - Maßeinheit für die Windgeschwindigkeit (1 km/h entspricht etwa 1,54 kn)

Lee - Die windabgewandte Seite

Luv - Die windzugewandte Seite

Mast - Rohr, das auf dem Board angebracht ist und das Segel hält

Rigg - Alles an Material, was das Segel betrifft (Segel, Gabelbaum, Mast, und Mastfuß)

Schlag - Strecke zwischen Wenden und Halsen

Sideshore - Windrichtung parallel zum Land

Steuerbord - Rechte Seite in Fahrtrichtung

Trapez - Hüftgurt, der den Surfer am Gabelbaum hält (Achtung: es gibt Unterschiede zwischen Trapeze zum Kitesurfen und Windsurfen)

Trimmen - Aufbau des Segels, um es in die gewünschte Form zu bringen

Wasserstart - Der Surfer lässt sich im tiefen Wasser mit dem Wind aufs Brett ziehen

Wende - Richtungsänderung, indem der Bug durch den Wind gedreht wird

Windsurfboard kaufen: Welche Bauweisen gibt es?

Du kennst die ersten Begriffe und willst Dich gleich aufs Board schwingen, weißt aber nicht, welche Boards zum Windsurfen es eigentlich gibt und was die Unterschiede sind? Wir geben Dir hier eine Übersicht über Windsurfboards.

Freerideboard - Das perfekte Windsurfboard zum Windsurfen lernen. Freerideboards sind durch ihre breite Bauform super geeignet, um in Flachwassergebieten schnell Fahrt aufzunehmen.

Waveboard - Raus aus dem Flachwasser und ab auf die Ostsee! Wenn Du bereits Windsurfen kannst und Wellen surfen und springen willst, ist ein Waveboard das richtige Board zum Windsurfen für Dich.

Raceboard - Der Name verrät es schon! Mit einem Raceboard nimmst Du beim Windsurfen schnell Geschwindigkeit auf. Zum Tricks machen ist ein Raceboard leider ungeeignet.

Freestyleboard - Das ist genau das richtige Windsurfboard, wenn Du im Flachwasser fette Tricks machen und dicke Manöver fahren willst. Hohe Geschwindigkeiten erreicht man damit nicht.

Freestylewaveboard - Eine schöne Kombination aus Waveboard und Freestyleboard. Wellen surfen und Tricks machen. Mehr Windsurfen geht nicht!

Windsurfsegel kaufen: Welches Segel ist das richtige?

Ähnlich wie bei den Windsurfboards gibt es auch bei den Segeln Unterschiede. Je nachdem, in welchen Bedingungen Du Dich aufhältst, eignen sich folgende Segel zum Windsurfen.

Wavesegel - Wenn Du Dich in die Wellen stürzen willst, sind die extra robusten Wavesegel das richtige für Deine Windsurf Session.

Flachwassersegel - Hier geht es um schnelles Angleiten auf dem Wasser. Unterschieden wird noch in Freeridesegel (die am häufigsten genutzten Windsurfsegel) und Freeracesegel (Highspeed für Profis)

Freestylesegel - Diese Segel sind perfekt geeignet für schnelle Manöver und Tricks beim Windsurfen durch ihre kleine Bauform

Windsurfen lernen: Kursrichtungen beim Windsurfen

Bei der Kursrichtung beim Windsurfen ist der Wind entscheidend. Man verwendet folgende Begriffe, um die Richtung zu bestimmen.

Halbwindkurs - Beim Starten trifft der Wind quer auf das Surfboard

Amwindkurs -  Der Wind trifft schräg auf das Surfboard, also surft man Richtung Luv (gegen den Wind)

Raumwindkurs - Der Wind trifft schräg von hinten auf das Surfboard. Man surft also Richtung Lee bzw. vom Wind weg. Der Raumwindkurs ist der schnellste Kurs, den man beim Windsurfen einlegen kann.

Vorwindkurs - Hier hat man den Wind direkt im Rücken. Der Vorwindkurs ist der langsamste Kurs, den man beim Windsurfen einlegen kann.

Windsurfen: Regeln auf dem Wasser

Surfen geht mit vielen Risiken einher. Die Bedingungen können sich schnell ändern und Windböen, Strömungen und Wellen werden schnell unterschätzt. Gehe daher zu Beginn deiner Windsurfkarriere nie alleine aufs Wasser. Vermeide es, bei Nacht zu surfen und achte auf Hindernisse im Wasser.

Damit sich die Surfer nicht gegenseitig über den Haufen fahren, gibt es festgelegte Regeln. Sie erinnern an die Regeln vom Segelsport. So gilt grundsätzlich Lee vor Luv. Vorfahrt hat also immer der Surfer, der sich weiter in Lee, also auf der windabgewandten Seite befindet.

Wenn sich zwei Windsurfer entgegenkommen, gilt “Backbordbug vor Steuerbordbug”. Vorfahrt hat immer der Surfer, der sein Segel auf der linken Boardseite hat. Einfach zu merken: Rechte Hand am Mast hat Vorfahrt.

Windsurfen und andere Sportarten

Windsurfen ist als Alternative zum Wellenreiten entstanden. Um sich das Paddeln zu sparen, wurde die Konstruktion mit Mast, Segel und Gabelbaum erfunden. Seit den 1980er Jahren hat sich Windsurfen auf der ganzen Welt etabliert.

Anfang der 2000er hat sich aus Windsurfen und Wakeboarden eine neue Sportart entwickelt - das Kitesurfen. Windsurfen und Kiten sind sich grundsätzlich sehr ähnlich, da beide Sportarten die gleichen Bedingungen brauchen. Am Sport wird man also immer Kitesurfer und Windsurfer finden.